Methoden, um die
Geburtsschmerzen zu lindern
Gemäss Informationen von Naturapotheke und Naturmedizinern
lindern gewisse Tees die Geburtsschmerzen. Man kann die
Härte des Muttermundes beeinflussen, so dass der Muttermund
weich wird und eine leichtere Geburt möglich ist, durch
-- Sitzbäder mit Himbeerblättern, Frauenmantelkraut,
Kamillenblüten
-- Himbeerblättertee.
Die Erfahrungsmedizin berichtet, dass das Dammgewebe mit
Tüchern, die zuvor in Kaffee getaucht wurden, elastischer
wird.
23.6.2009: Stammzellen in Nabelschnurblut und noch
mehr im Plazentablut
aus: 20 minuten online: Körper und Geist: Quelle für
Stammzellen: Plazenta neu entdeckt; 23.6.2009;
http://www.n-tv.de/wissen/koerpergeist/Plazenta-neu-entdeckt-article378444.html
<Forschungen am Mutterkuchen haben ergeben, dass die
Plazenta mehr Stammzellen als die Nabelschnur enthält.
US-Forscher haben die Plazenta als neue Quelle für
Stammzellen aufgetan. Die Plazenta (Mutterkuchen) enthalte
noch mehr Stammzellen als die Nabelschnur, schreiben Frans
Kuypers, Vladimir Serikov und Kollegen des Children's
Hospital & Research Center in Oakland (Kalifornien) in
der Juli-Ausgabe des Fachjournals "Experimental Biology and
Medicine". Bisher war nur bekannt, dass die Nabelschnur
eines Neugeborenen die vielversprechenden Zellen enthält.
Die Nabelschnur-Stammzellen lassen sich nach der
Geburt einfrieren und in öffentlichen oder privaten
Stammzellbanken jahrelang lagern. Sie können zur
Behandlung verschiedener Krankheiten wie Leukämie,
Sichelzellanämie und Thalassämie eingesetzt werden.
Allerdings gibt es allein in den USA jedes Jahr für
wenigstens 16.000 Kinder keine derartige Hilfe, weil
für sie keine passenden Zellspenden gefunden werden
können. Dieser Mangel ließe sich mit einem
routinemäßigen Einfrieren der Stammzellen nach der
Geburt lindern.
Stammzellen sind Multitalente, die noch nicht genau
für ihre spätere Aufgabe im Körper programmiert sind
und sich in zahlreiche Zelltypen verwandeln können.
dpa>

4.5.2010: Geburt: Höchste
Müttersterblichkeit in Afghanistan und Sierra
Leone bei über 10%
aus: n-tv online: Panorama: Mütter in Afghanistan:
Jede Achte stirbt bei Geburt; 4.5.2010;
http://www.n-tv.de/panorama/Jede-Achte-stirbt-bei-Geburt-article855593.html
<Die Zahlen sind schockierend: Jede achte Frau
bezahlt in Afghanistan und Sierra Leone ihre
Schwangerschaft mit dem Leben. Auch sonst geht es
Müttern in Afghanistan weltweit am schlechtesten. Ganz
anders sieht es für Mütter in den westlichen
Industriestaaten aus.
Schwangerschaften in Nordeuropa sind meistens kein
Problem für die Mütter.
In Norwegen und Australien leben Mütter weltweit am
besten. Zu diesem Schluss kommt die jährliche
Rangliste der Organisation "Save the children", die
jetzt veröffentlicht wurde. An zehnter Stelle der
Liste, die aufgrund von Gesundheitsversorgung, Bildung
und Lohngerechtigkeit erstellt wurde, steht
Deutschland. Schlusslicht ist Afghanistan, auf den
letzten zehn Plätzen finden sich mehrere afrikanische
Länder und der Jemen.
Zur Illustration der Rangliste nennt "Save the
children" einige drastische Beispiele. So können in
Äthiopien nicht einmal sechs von 100 Frauen damit
rechnen, fachkundige Hilfe bei einer Geburt an ihrer
Seite zu haben. In Afghanistan und dem Tschad sind es
weniger als 15 von 100. In Norwegen dagegen sei bei
praktisch jeder Geburt Fachpersonal zugegen, berichtet
die Organisation.
Viele Mütter sterben
bei Geburt
Eine Geburt zu überleben ist für viele Frauen in der
Welt obendrein ein makabres Glücksspiel: Eine von
sieben Müttern in Niger sterben während
Schwangerschaft oder Geburt. In den Ländern
Afghanistan und Sierra Leone bezahlt jede achte Frau
ihre Schwangerschaft mit dem Leben. Ganz anders
dagegen sieht es in Europa aus: In
Bosnien-Herzegowina, Griechenland und Italien liegt
die Müttersterblichkeit bei eins zu 25.000, in Irland
bei weniger als eins zu 47.600.
Die Lage der afghanischen Frauen ist katastrophal.
Auch bei der Kindersterblichkeit beschreibt "Save the
children" ein dramatisches Gefälle, eines von vier
afghanischen Kindern erlebt seinen fünften Geburtstag
nicht, in Angola, dem Tschad, der Demokratischen
Republik Kongo und Somalia stirbt eines von fünf
Kindern, bevor es seinen fünften Geburtstag feiern
kann. In Finnland, Island, Luxemburg und Schweden
erlebt dagegen eines von 333 Kindern seinen fünften
Geburtstag nicht.
Während Mädchen und Frauen in Afghanistan, Angola, dem
Tschad, Dschibuti, Eritrea und Guinea-Bissau im
Schnitt gerade mal fünf Jahre lang zur Schule gehen,
genießt die durchschnittliche Australierin 20 Jahre
Bildung.
Schlechter Verdienst
Schlecht sieht es für Frauen in vielen Ländern auch
bei der Lohnarbeit im Vergleich zu Männern aus.
Saudiaraberinnen und Palästinenserinnen verdienen für
jeden Dollar, den ein Mann bezahlt bekäme, gerade mal
16 beziehungsweise zwölf Cent. Auch in Afghanistan,
Jordanien, Libanon, Syrien oder Jemen verdienen Frauen
25 Prozent dessen, was Männer erhalten.
Um die Lage der Frauen weltweit zu verbessern, rät
"Save the children" zu mehr Ausgaben für Bildung und
Gesundheitsversorgung. Dieser Rat gilt auch für die
USA, die in der Liste an 28. Stelle stehen und von
zahlreichen kleineren und ärmeren Ländern in den
Schatten gestellt werden.
AFP>
GEBURT: DIE VERSCHIEDENEN
WEHEN
-- vorzeitige Wehen (verursachen Frühgeburt bzw.
Abtreibung)
-- Übungswehen (der Buch wird für eine Minute hart,
wenn länger oder bei starken Schmerzen ist Behandlung
nötig)
-- Vorwehen / Senkwehen(ab 36. Schwangerschaftswoche),
das Kind wird ins Becken geschoben und der Bauch senkt
sich allmählich
-- Eröffnungswehen öffnen den Muttermund und sind die
schmerzhaften Wehen [5], man kann alles Negative und
den Schmerz "hinausatmen" [4]
-- Schiebewehe / Presswehen
-- Nachgeburtswehen zum Auspressen der Plazenta
-- Nachwehen im Wochenbett zur Rückbildung der
Gebärmutter, bei Müttern, die stillen, sind die
Nachwehen stärker, weil der Reiz der Brustwarzen
Oxytocin aus dem Hypophysenhinterlappen freisetzt, und
die Gebärmutter bildet sich gleichzeitig auch
schneller zurück [6]
KRÄUTER FÜR DIE WEHEN
Es gibt gewisse Kräuter, die die Wehen verstärken oder
regulieren, je nachdem, was benötigt wird. Die Wehen
dürfen aber auch nicht zu stark sein, denn dies kann
das Gehirn des Ungeborenen verletzen, wenn die
Gebärmutter auf das Baby "schlägt" [7].
GEBURTSMITTEL:
AUSLÖSEN VON FRÜHWEHEN
Eberraute (Artemisia abrotanum)
Stimuliert die Gebärmutter und die Menstruation; kann
Frühwehen auslösen; nur unter fachkundiger Anleitung
verwenden; auch während des Stillens vermeiden [1].
Mutterkraut, auch falsche Kamille genannt (Tanacetum
parthenium, auch syn. Chrysanthemum parthenium)
Stimuliert die Gebärmutter, in der Antike als
Geburtsmittel (z. B. Wehenschwäche) verwendet; kann
Frühwehen auslösen. Derzeit wieder im Gespräch als
Migränemittel [1].
Myrrhe (Commiphora molmol)
Stimuliert die Gebärmutter und kann Frühwehen
auslösen; vermeiden Sie grosse Mengen [1].
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosus)
Wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt, z. B. in
den Wechseljahren, in der Schwangerschaft kann sie
Frühwehen auslösen; nur unter fachkundiger Anleitung
verwenden, manche Hebammen geben sie als
Geburtsvorbereitung zusammen mit Frauenmantel [1].
Wermut (Artemisia absinthum)
Eigentlich ein Krampfgift, stimuliert die Gebärmutter
und die Menstruation; kann Frühwehen auslösen;
schädigt den Fötus. Auch während des Stillens
vermeiden [1].
GEBURTSMITTEL:
STIMULANS DER GEBÄRMUTTER ZUR STÄRKUNG DER WEHEN
Basilikum-Öl
Stimuliert die Gebärmutter; nur während der Wehen zur
Beschleunigung der Geburt verwenden [1]
Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter;
Fachpersonen raten von innerlicher und äusserlicher
Anwendung (als Öl) ab [1]
Eberraute (Artemisia abrotanum)
Stimuliert die Gebärmutter und die Menstruation; kann
Frühwehen auslösen; nur unter fachkundiger Anleitung
verwenden; auch während des Stillens vermeiden [1].
Frauenmantel (Alchemilla vulgaris oder xanthoclora)
Stimuliert die Gebärmutter; nur während der Wehen
verwenden [1].
Frauenwurzel (Caulophyllum thalictroides)
Stimuliert die Gebärmutter; nur unter fachkundiger
Anleitung verwenden. Unproblematisch während der
Geburt. Möglich auch bei Abortgefahr in der
Schwangerschaft, aber nur unter fachkundiger Anleitung
[1].
Gelbwurz, Kanadische (Hydrastis canadensis)
Allg.: Hilft bei Verdauungsbeschwerden. Stimuliert die
Gebärmutter; kann Frühwehen auslösen [1].
Mutterkraut, auch falsche Kamille genannt (Tanacetum
parthenium, auch syn. Chrysanthemum parthenium)
Stimuliert die Gebärmutter, in der Antike als
Geburtsmittel (z. B. Wehenschwäche) verwendet; kann
Frühwehen auslösen. Derzeit wieder im Gespräch als
Migränemittel [1].
Nelkenöl
Stimuliert die Gebärmutter; nur während der Wehen
verwenden [1]
Traubensilberkerze (Cimicifuga racemosus)
Wirkt ausgleichend auf den Hormonhaushalt, z. B. in
den Wechseljahren, in der Schwangerschaft kann sie
Frühwehen auslösen; nur unter fachkundiger Anleitung
verwenden, manche Hebammen geben sie als
Geburtsvorbereitung zusammen mit Frauenmantel [1].
Yamswurzel (Dioscorea villosa)
Stimuliert die Gebärmutter; nur unter fachkundiger
Anleitung verwenden; unbedenklich während der Geburt
[1].
Betonie, Echter Ziest (Stachys officinalis)
Stimuliert in hohen Dosen die Gebärmutter; sollte am
besten erst in den letzten Schwangerschaftswochen und
während der Geburt verwendet werden [1].
Eisenkraut (Verbene officinalis)
Stimuliert in hohen Dosen die Gebärmutter; sollte am
besten erst in den letzten Schwangerschaftswochen und
während der Geburt verwendet werden [1].
Kümmel (Carum carvi)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; ist aber
als Küchengewürz weitestgehend unbedenklich [1].
Lavendel (Lavendula argustifolia)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; ist aber
als Küchengewürz und in geringen Mengen weitestgehend
unbedenklich [1].
Liebstöckel (Levisticum officinale)
Ein Gebärmutter-Stimulans, das üblicherweise bei
langwierigen und schwierigen Geburten verwendet wird;
als Küchengewürz unbedenklich [1].
Majoran (Origanum X marjoricum; O. onites)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter;
verzichten Sie daher ganz auf das Öl. Es ist aber als
Küchengewürz weitestgehend unbedenklich [1].
Petersilie (Petroselinum crispum)
Stimuliert die Gebärmutter und kann sich in grossen
Mengen störend auf den Fötus auswirken; wirkt
milchhemmend, nicht beim Stillen verwenden;
unbedenklich als Küchengewürz [1].
Schafgarbe (Achillea millefolium)
Stimuliert in hohen Dosen die Gebärmutter; sollte am
besten erst in den letzten Schwangerschaftswochen und
während der Geburt verwendet werden, nur auf ärztliche
Anwendung hin [1].
KRÄUTER ZUR
WEHENAUSLÖSUNG UND ZUR STÄRKUNG DER WEHEN
Berberitze (Berberis vulgaris)
Enthält hohe Dosen Berberin, das nachweislich Wehen
auslösen kann. Die Blätter und Rinde enthalten
Alkaloide. In der Volkskunde wurde es als
blutreinigendes Mittel verwendet. Experten sehen heute
von einer Anwendung ab [1]
Besenginster (Cytisus scoparius)
Gilt als giftig. Kann Wehen auslösen; sollte in der
Schwangerschaft gemieden werden. Wird in der Schweiz
eingesetzt, um Blutverluste nach der Geburt zu
verhindern, es gilt als blutdruckssteigernd [1]
Kuhschelle bzw. Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris,
oft auch als Anemone pulsatilla verwendet)
Fördert die Menstruation und sollte daher in der
Schwangerschaft gemieden werden; vorsichtig während
des Stillens verwenden [1].
Weinraute (Ruta graveolens)
Stimuliert die Gebärmutter und die Menstruation; kann
Frühwehen auslösen [1].
Wermut (Artemisia absinthum)
Eigentlich ein Krampfgift, stimuliert die Gebärmutter
und die Menstruation; kann Frühwehen auslösen;
schädigt den Fötus. Auch während des Stillens
vermeiden [1].
Kamillen-Öl
Das Öl stimuliert stark die Gebärmutter, aber frisch
oder getrocknet ist die Pflanze bei mässigem Gebrauch
unbedenklich [1].
Oregano und Oregano-Öl (Origanum vulgare)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; ist aber
als Küchengewürz weitestgehend unbedenklich;
verzichten Sie aber ganz auf das Öl [1].
Passionsblume (Passiflora incarnata)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; bei
mässigem Gebrauch unbedenklich [1].
Pfefferminz-Öl
Stimuliert die Gebärmutter; vermeiden Sie das Öl ganz;
getrocknete Blätter sind in geringen Mengen
unschädlich. Wirkt bei übermässigem Milcheinschuss
lindernd [1].
Pomeranze (Citrus aurantium)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; ist aber
als Küchengewürz und in geringen Mengen weitestgehend
unbedenklich [1].
Rosmarin and Rosmarin-Öl
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter;
unbedenklich in geringen Mengen und als Küchengewürz;
meiden Sie das Öl ganz [1].
Safran (Crocus sativa)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter;
unbedenklich als Küchengewürz [1].
Salbei und Salbei-Öl
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter und die
Hormone; ist aber als Küchengewürz weitgehend
unbedenklich; vermeiden Sie das Öl ganz; hemmt in der
Stillzeit stark die Milchbildung, daher am besten gar
nicht verwenden, ausser bei zu starker Milchbildung
[1].
Schlüsselblume (Primula veris)
In grossen Mengen wirkt es stark abführend und kann
die Gebärmutter stimulieren [1].
Selleriesamen und -Öl (Apium graveolens)
Stimuliert in grossen Mengen die Gebärmutter; ist aber
als Küchengewürz weitestgehend unbedenklich [1].
Weisser Andorn (Marrubium vulgare)
Wird als Gebärmutter-Stimulans angesehen; unbedenklich
bei geringen Mengen in Hustenbonbons [1].
KRÄUTER UND ÜBUNGEN ZUR WEITEREN
GEBURTSFÖRDERUNG
GEBURTSMITTEL:
MUTTERMUND-WEICHMACHER
Himbeerblätter (Rubus idaeus)
Entspannt die Gebärmutter, macht den Muttermund weich.
Dies kann zu einer vorzeitigen Öffnung des
Muttermundes führen, wenn täglich mehr als eine Tasse
und nur alleiniger Himbeerblättertee getrunken wird.
In den letzten sechs bis acht Schwangerschaftswochen
und während der Wehen eingenommen kann es den
Geburtsvorgang erleichtern, aber nicht mehr als eine
Tasse täglich [1]
Himbeerblättertee zur Geburtsvorbereitung ab der 36.
Schwangerschaftswoche einnehmen. Das macht den
Muttermund weich und verkürzt so die Geburtszeit [5].
Die letzten zwei Schwangerschaftswochen kann man
natürliche Mittel einnehmen, um den Muttermund
aufzuweichen:
-- Tee aus Himbeerblättern, oder
-- Tee aus Oregano, oder
-- Tee aus Kamille, oder
-- Tee aus Epazote (Wohlriechender Gänsefuss),
Ketschua: Paico [7].
GEBURTSMITTEL:
BECKEN-ÖFFNER
Übung: Schneidersitz mit Fusssohlen aneinander[2]
GEBURTSMITTEL
ALLGEMEIN
Akupunktur [4]
KRÄUTER GEGEN VORZEITIGE GEBURT
MITTEL BEI
UNGEWOLLTEM, DROHENDEM ABORT
Frauenwurzel (Caulophyllum thalictroides)
Stimuliert die Gebärmutter; nur unter fachkundiger
Anleitung verwenden. Unproblematisch während der
Geburt. Möglich auch bei Abortgefahr in der
Schwangerschaft, aber nur unter fachkundiger Anleitung
[1].
Magnesium wirkt gegen Krämpfe, also gegen Wehen. Das
Magnesium vermindert das auftreten von Wehen (auch den
wichtigen Senkwehen usw.). Das Magnesium kann
Geburtswehen aber nicht verhindern. Es geht lediglich
darum mit Magnesium bis zur 36. SSW vorzeitige Wehen
zu vermeiden. Danach sind z. B. Senkwehen wichtig für
die natürliche Geburtsvorbereitung. Also sollte man
Magnesium ab der 36. Ssw nicht mehr nehmen. [5]
"Ja, stimmt. 4 Wochen vor Entbindungstermin solltest
Du es nicht mehr nehmen, da es indirekt wehenhemmend
wirkt.
Magnesium wirkt muskelentspannend, deshalb sollst Du
es ja vorher nehmen gegen die Wadenkrämpfe. Und dann
müssen sich Deine Muskeln "rund um die Gebärmutter"
anspannen üben, deshalb darfst Du dann halt keine
Mittel mehr nehmen, die die Muskeln entspannen."
[5]
KRÄUTER ZUR LINDERUNG DER WEHENSCHMERZEN
GEBURTSMITTEL:
LINDERUNG DER WEHENSCHMERZEN
Jasmin-Öl
Stimuliert die Gebärmutter; sollte man sich am besten
für die Geburt aufheben, um den Wehenschmerz zu
lindern; wirkt entspannend [1].
KRÄUTER, DIE DEN FÖTUS SCHÄDIGEN KÖNNEN
SCHÄDIGUNG DES FÖTUS
Abendländischer Lebensbaum (Thuja occidentalis)
Ein Stimulans für Gebärmutter und Menstruation, das
dem Fötus schaden kann [1].
Muskatnuss and Muskatnuss-Öl
Hemmt die Produktion des Hormons Prostaglandin und
enthält Halluzinogene, die sich auf den Fötus
auswirken könnennen; wurde früher fälschlicherweise
für ein Abtreibungsmittel gehalten. Unbedenklich als
Küchengewürz [1].
Petersilie (Petroselinum crispum)
Stimuliert die Gebärmutter und kann sich in grossen
Mengen störend auf den Fötus auswirken; wirkt
milchhemmend, nicht beim Stillen verwenden;
unbedenklich als Küchengewürz [1].
Tee, schwarzer (Camellia sinensis)
Begrenzen Sie ihn auf zwei Tassen am Tag; übermässiger
Genuss von Teein und Koffein verengt die Herzgefässe,
kann Herzklopfen auslösen und den Herzschlag erhöhen
und sich nachteilig auf die Durchblutung der Plazenta
auswirken [1].
Wermut (Artemisia absinthum)
Eigentlich ein Krampfgift, stimuliert die Gebärmutter
und die Menstruation; kann Frühwehen auslösen;
schädigt den Fötus. Auch während des Stillens
vermeiden [1].
KRÄUTER ZUR HEILUNG DER GEBÄRMUTTER NACH DER
GEBURT
Engelwurz, Chinesischer oder Dong Quai (Angelica
polymorpha oder sinensis)
Ein Stimulans für Gebärmutter und Menstruation;
während der Schwangerschaft zu meiden, ideal für die
Zeit nach der Geburt. Engelwurz enthält
Furanocumarinde, diese Substanz kann die Haut
lichtempfindlich machen – Vorsicht mit langen
Sonnenbädern! [1]
Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris)
Wurde früher innerlich verwendet bei Zwischen- oder
starken Menstruationsblutungen. Blutstillende Wirkung
beispielsweise unter der Geburt, von manchem Hebammen
als Tee oder Tinktur verwendet [1].
WIEDERHERSTELLUNG DER FIGUR NACH DER GEBURT
RÜCKBILDUNG DER
ANGELEGTEN FETTPOLSTER IN DER SCHWANGERSCHAFT UND
WIEDERHERSTELLUNG DES BECKENBODENS
Rückbildungsgymnastik [3]

16.9.2010: Das Nabelschnurblut unbedingt
aufbewahren - für den Fall von Stammzellentherapie
bei Diabetes oder Hirnschädigungen
aus: gmx Nachrichten: Immer mehr Kinder profitieren
von eigenem Nabelschnurblut; 16.9.2010;
http://portal.gmx.net/de/themen/gesundheit/vita/index.html
<Mit einem Stammzelldepot können Sie
jetzt für die Gesundheit Ihres Babys vorsorgen.
Stammzellen aus Nabelschnurblut werden in der
modernen Medizin immer häufiger eingesetzt. Über 200
Kinder mit schweren Erkrankungen wie jugendlichem
Diabetes oder frühkindlichen Hirnschädigungen wurden
in den letzten Jahren weltweit mit eigenem
Nabelschnurblut behandelt - und stetig werden es mehr.
Denn das Nabelschnurblut eines Babys enthält junge
und heilkräftige Stammzellen und ist damit besonders
gut für medizinische Therapien geeignet. Wenn werdende
Eltern das Nabelschnurblut bei der Geburt entnehmen
und aufbewahren lassen, steht es ein Leben lang für
die Behandlung von Erkrankungen zur Verfügung.
Vita 34 ist die erfahrenste Nabelschnurblutbank in
Deutschland. Hier eingelagertes Nabelschnurblut wurde
bereits für die Behandlung von 15 Kindern verwendet.
In drei Fällen profitierten dabei erkrankte
Geschwister von der Vorsorge.
Informieren Sie sich vor der Geburt über diese
einmalige Vorsorgemöglichkeit!>

Russland 5.10.2010: Fehlgeburt im Flugzeug
im 5. Monat
Flüge sind nicht nur im 8. und im 9.
Schwangerschaftsmonat gefährlich, sondern scheinbar
schon im 5. Monat. Aber lesen Sie selbst:
aus: Russland Aktuell: Notlandung nach Frühgeburt mit
tragischem Ende; 5.10.2010;
http://www.aktuell.ru/russland/news/notlandung_nach_fruehgeburt_mit_tragischem_ende_27965.html
<Wolgograd. Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger
Tage musste ein Flugzeug auf dem Flughafen Wolgograd
notlanden. Zwang beim ersten Mal eine Bombendrohung die
Piloten zur Landung, verursachten nun zu früh
einsetzende Wehen Unruhe an Bord.
Der Flug von
Moskau
nach
Grosny endete für
viele Passagiere mit einem Schrecken: Weil bei einer
24jährigen Frau während des Flugs die Wehen einsetzten,
musste die Maschine in
Wolgograd
zwischenlanden.
Es war nach einer Bombendrohung vor einigen Tagen
bereits die zweite Notlandung auf dieser Route.
Die Frau wurde mit starken Blutungen ins Krankenhaus
eingeliefert. Das Neugeborene hatte nur ein Gewicht von
600 Gramm, die Frau war erst in der 23. Woche schwanger.
Der Säugling verstarb noch in der Nacht im Krankenhaus.
Die Mutter, eine Tschetschenin, wird derzeit ärztlich
versorgt. Die übrigen Passagiere setzten ihren Flug nach
Grosny fort.>
25.11.2011: Übergewicht beim Neugeborenen
wegen Schwangerschaftsdiabetes der Mutter - 6
kg-Baby mit 240 kg-Mutter in Berlin
aus: n-tv online: Deutscher Rekord: Sechs-Kilo-Baby
geboren; 25.11.2011;
http://www.n-tv.de/panorama/Sechs-Kilo-Baby-geboren-article4860226.html
<Die Ärzte waren dagegen, aber
die Mutter wollte es so. In Berlin kommt ein Baby zur
Welt, das ein Geburtsgewicht von mehr als sechs Kilo
auf die Waage bringt. Die Geburt erfolgte nicht etwa
per Kaiserschnitt, sondern auf ganz natürlichem Wege.
An der Berliner Charité ist ein Baby mit einem
rekordverdächtigen Gewicht von mehr als sechs
Kilogramm geboren worden. Wie das Universitätsklinikum
mitteilte, kam der Junge am Mittwoch auf natürlichem
Wege zur Welt. Die Geburt verlief demnach ohne
Komplikationen und dauerte sieben Stunden. Nach
Recherchen der Klinik ist in Deutschland bislang noch
nie ein solch schweres Kind ohne Kaiserschnitt geboren
worden.
Der kleine Junge ist den Angaben zufolge bereits das
14. Kind der Familie aus Berlin-Reinickendorf. Er wird
mit neun Brüdern und vier Schwestern aufwachsen.
"Normalerweise raten wir Müttern bei einem
Schätzgewicht des Kindes von mehr als 4,5 Kilo zum
Kaiserschnitt, um Komplikationen zu vermeiden",
erklärte Wolfgang Henrich, Chefarzt der Klinik für
Geburtsmedizin. Die 40-jährige Mutter, die bereits
drei ihrer Kinder mit einem Gewicht von mehr als fünf
Kilo ohne Probleme zur Welt gebracht hat, habe aber
trotz der sehr hohen Risiken auf der natürlichen
Geburt bestanden.
Bei der Mutter wurde nach Angaben der Ärzte vor der
Geburt ein Schwangerschaftsdiabetes diagnostiziert.
Diese Erkrankung führt häufig zu einem sehr hohen
Geburtsgewicht. Das Kind entwickelt sehr viel Fett,
weil seine Bauchspeicheldrüse viel Insulin produzieren
muss, um mit dem hohen Zuckergehalt im Blut der Mutter
fertig zu werden. Das führt demnach oft zu Problemen
bei der Geburt. Auch später neigen solche Kinder zu
Übergewicht. Die Mutter ist nach Angaben der Charité
mit 240 Kilogramm Körpergewicht selbst stark
übergewichtig.
AFP>
25.11.2011: Je mehr Kinder, desto dicker die
Neugeborenen - je mehr Schwangerschaftsdiabetes,
desto dicker die Neugeborenen
aus: n-tv online: Neuer deutscher Rekord: Babys bei
Geburt immer schwerer; 25.11.2011;
http://www.n-tv.de/wissen/Babys-bei-Geburt-immer-schwerer-article4861616.html
<Die Babys in Mitteleuropa sind
bei der Geburt immer schwerer. Gründe dafür seien vor
allem das ebenfalls steigende Gewicht der Mütter und
die immer häufiger auftretende
Schwangerschaftsdiabetes, wie Waltraut Merz, Leiterin
der Geburtshilfe der Uniklinik Bonn sagte.
In Berlin kommt ein sechs Kilo schweres Baby auf natürlichem Weg
auf die Welt – es ist das 14. Kind der Mutter. Auch
das spiele eine Rolle: Je mehr Kinder, desto schwerer
sind die jüngeren Geschwister oft bei der Geburt. Um
so ein korpulentes Baby ohne Kaiserschnitt zu gebären,
seien gewisse Becken-Maße der Mutter notwendig.
dpa>
30.12.2011: <Mit Taschenspiegel: Hebamme
bringt eigenes Kind zur Welt>
aus: Spiegel online; 30.12.2011;
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,806343,00.html
<Claire Clarke-Wood kam
von einer langen Schicht im Krankenhaus nach Hause,
als in den frühen Morgenstunden plötzlich die Wehen
einsetzten. Für eine Fahrt in die Klinik blieb der
28-Jährigen keine Zeit, doch sie wusste, was zu tun
war.
London - Plötzlich hatte es ihr Baby so eilig, dass
eine Hebamme in England die Geburt ihrer Tochter
selber in die Hand nehmen musste: Die 28-jährige
Claire Clarke-Wood aus der Grafschaft Kent war von
der Arbeit in der Geburtsstation eines Krankenhauses
nach Hauses gekommen, als sie rund vier Wochen vor
dem errechneten Geburtstermin Wehen bekam. Sie habe
sich in die Badewanne gelegt, um ein wenig zu
entspannen, berichtete Wood der BBC.
Doch dann seien die Wehen immer stärker geworden.
Als sie mit Hilfe eines Taschenspiegels nachschaute,
wie weit die Geburt fortgeschritten war, kam der
Schock: Das Baby war schon fast da. "Ich hätte nie
gedacht, dass ich schon so weit war. Es ging alles
sehr schnell und kam sehr plötzlich." Von da an habe
sie auf "Autopilot" geschaltet, berichtete die junge
Mutter.
Töchterchen Esmay sei letztlich mit der Hilfe des
Spiegels und ihres Mannes, der ihr den Rücken
getätschelt habe, auf die Welt gekommen. Das Kind
sei trotz der frühen Geburt wohlauf.
hut/dpa>
6.2.2012: <Selbsthypnose: Gebären ohne
Schmerz> - Buch von Marie F. Mongan:
"HypnoBirthing"
aus: Der Standard online; 6.2.2012;
http://diestandard.at/1328162535521/Selbsthypnose-Gebaeren-ohne-Schmerz
<Ina Freudenschuß
Buchempfehlung:
Marie F. Mongan: HypnoBirthing
Mankau Verlag, 2011, 3. Auflage
ISBN-13: 978-3938396209
Euro 19,95
Auf YouTube finden sich inzwischen hunderte Geburtsclips
von Müttern, die auf Hypnose schwören.
"Hypno Birthing", ein Trend aus den USA, verspricht
Frauen eine sanfte und schmerzarme Geburt - Kann das
möglich sein?
"Du sollst mit Schmerzen deine Kinder gebären":
Diesen Satz kennen die meisten Menschen, auch wenn sie
sonst nicht so bibelfest sind. Was Gott da Eva in die
Schuhe schob, nur weil sie vom Baum der Erkenntnis aß,
hat die christlich-abendländische Kultur tief geprägt,
vor allem in Bezug auf unsere Vorstellungen von der
Geburt. Heute wird zwar nicht mehr Gott bemüht, um den
Geburtsschmerz zu begründen, dafür gibt es inzwischen
massenhaft mediale Bilder von schmerzgebeutelten
Gebärenden und schauderhafte Geburtsstorys, die sich
Frauen gerne mal in geselliger Runde erzählen. Ist es
also schlicht unausweichlich, dass die Geburt eines
Kindes höllisch wehtut?
Geburt als traumatische Erfahrung
Die Hebamme Barbara Schneider kann in dieser Frage
nicht wirklich Entwarnung geben. Laut ihrer Erfahrung
erlebt ein sehr hoher Prozentsatz an Frauen die eigene
Geburt als "sehr negativ" bis "traumatisch". Und ihre
eigenen Geburten waren da keine Ausnahme. "50 bis 60
Prozent der Schwangeren sind nach der Geburt wirklich
am Ende, körperlich und emotional." Aus dem eigenen
Bedürfnis, ihren Gebärenden besser helfen zu können,
suchte sie nach Alternativen und stieß auf
"HypnoBirthing".
Neuer Trend der Hypno-Mums
Bei HypnoBirthing handelt es sich um einen
ganzheitlichen geburtshilflichen Ansatz, der seit den
1990er Jahren hauptsächlich in den USA Verbreitung
fand und von der Pädagogin Marie F. Mongan geprägt
wurde. Dort gibt es inzwischen eine große
Anhängerinnenschaft dieser Geburtsmethode, wovon zahlreiche YouTube-Clips
zeugen. Begeisterte Hypno-Mums teilen darin ihre
sanfte, schmerzarme Geburtserfahrung mit dem Rest der
Welt. Im deutschsprachigen Raum ist die Methode
hingegen noch relativ neu. Erst seit 2009 werden in
der Schweiz, in Deutschland und Österreich
Ausbildungskurse für HypnoBirthing angeboten. Barbara
Schneider, die in Vorarlberg praktiziert, war eine der
Ersten.
Hypnose zur Schmerzbekämpfung
Grundsätzlich ist die Wirkung von Hypnose in der
Schmerzbekämpfung seit langem bekannt. Neben der
Geburtshilfe kommt Hypnose derzeit erfolgreich in der
Zahnmedizin, in der Krebstherapie und generell bei
chronischen Schmerzen zum Einsatz. Mit der Showhypnose
in der Zaubershow hat die medizinische Hypnose aber
nichts zu tun. Stattdessen werden die PatientInnen
mittels selbst erlernter Entspannungs-, Atem- und
Visualisierungstechniken dazu befähigt, auf einer
geistigen Ebene ihre körperliche (Schmerz-)Erfahrung
zu beeinflussen. Nach diesem Konzept funktioniert auch
die Mongan-Methode, wie HypnoBirthing auch genannt
wird.
Geburtsschmerz, gibt es ihn?
Um die Frage zu klären, ob und wie Geburtsschmerz
entsteht, ist es nötig, den physiologischen Vorgang
einer Geburt zu verstehen. "Die Gebärmutter leistet
bei diesem Vorgang einen unglaublichen Kraftakt: Zum
einen muss der verschlossene, idealerweise noch fünf
Zentimeter lange Gebärmutterhals, der das Kind über
Monate in der Gebärmutter gut geschützt hat, zuerst
verdrängt und anschließend aufgedehnt werden, bis zu
zehn Zentimetern", erläutert die Gynäkologin Bibiana
Kalmar. Der Dehnungsschmerz dieses Bindegewebes mache
den Hauptteil des Geburtsschmerzes aus.
Doch das ist noch nicht alles. Gleichzeitig schiebt
noch die Gebärmutterkuppel von oben das Kind in
Richtung Ausgang, was eine besonders hohe muskuläre
Beanspruchung bedeutet. "Das ist so, als ob Sie als
ungeübte Bergsteigerin auf den Kilimanjaro kraxeln -
da würden ihre Oberschenkel auch brennen", erläutert
Kalmar. Der Schmerz bei der Geburt sei also real, weil
dieser Dehnungs- und muskuläre Schmerz als Reiz an die
Schmerzrezeptoren weitergegeben wird.
"Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom"
Für die Mongan-Methode ist jedoch nicht dieser Reiz
ausschlaggebend, sondern vielmehr die Angst vor der
Geburt. Diese sei vor allem kulturell vermittelt und
stelle Mütter automatisch auf ein negatives
Geburtserlebnis ein. HypnoBirthing diagnostiziert den
meisten Frauen ein
"Angst-Verkrampfungs-Schmerz-Syndrom", das der Pionier
der "natürlichen Geburt", der britische Gynäkologe
Grantly Dick-Read, bereits vor über 80 Jahren entdeckt
hat. Besagte Angst führe dazu, dass Stresshormone
freigesetzt werden, die Gebärmutter sich verkrampfe
und schlussendlich ihre Arbeit nicht mehr optimal
leisten könne. Mit Hilfe von HypnoBirthing gelinge es
Frauen, diese Ängste im Vorfeld abzubauen und dem
Körper die Gelegenheit zu geben, den Geburtsverlauf
ähnlich wie andere normale physiologische Funktionen
geschehen zu lassen, erklärt Mongan in ihrem Buch.
Gebärende positiv bestätigt
Für Barbara Schneider, die in Vorarlberg inzwischen
mehrere HypnoBirthing-Kurse durchgeführt und zehn
Paare auf diese Weise bei der Geburt begleitet hat,
ist die Methode wirksam: "Schmerzfreiheit ist zwar
nicht garantiert, aber die Geburt wird schmerzarm.
Alle Frauen, die mit dieser Methode entbunden haben,
betonten, dass sie die Geburt als positives Erlebnis
verbuchen konnten. Und es waren auch einige dabei, die
vorher traumatische Geburtserfahrungen hatten."
In Großbritannien ist der National Health Service
(NHS) gerade dabei, eine großangelegte Studie über den
Nutzen von HypnoBirthing auszuwerten, denn auch das
Gesundheitssystem könnte von der neuen Geburtsmethode
profitieren. Sydney Sobotka, die Koordinatorin von
HypnoBirthing-Kursen im deutschsprachigen Raum, ist
sich sicher, dass diese Methode auch die
Gesundheitskosten senken kann. "Sie verringert die
Notwendigkeit von medizinischen Eingriffen wie
Kaiserschnitten und die Abgabe von Schmerzmitteln. Sie
entlastet auch das Pflegepersonal, weil die Geburten
einfach stressfreier vonstattengehen."
"Natürliche Geburt"
Wird in den Geburtsstationen der Zukunft also nicht
mehr geschrien, sondern nur mehr ruhig vor sich hin
geatmet? Sobotka glaubt das nicht. "Die Methode ist
nicht für alle Frauen. Sie ist auf die natürliche
Geburt gezielt. Aber auch wenn Frauen im Voraus
wissen, dass sie einen Kaiserschnitt haben werden,
können sie davon profitieren." Bei der "natürlichen
Geburt" werden äußerliche (in der Regel medizinische)
Eingriffe grundsätzlich als Störung natürlicher
Abläufe verstanden. Dazu gehört auch die routinemäßige
Gabe von Schmerzmitteln.
Manche Frauen mag es abschrecken, dass sie bei
HypnoBirthing der Erwartung der Geburt so viel Raum in
ihrem Leben einräumen sollen. Der Umstand, dass sie
sich für ein Kind entschieden haben, heißt eben noch
lange nicht, dass sie ihren Körper auch "als
vollkommenes Instrument der Natur", wie Mongan
schreibt, begreifen wollen oder können.
Darüber hinaus verlangt die Methode von der werdenden
Mutter auch einen zeitlichen Aufwand. Neben dem Besuch
eines speziellen HypnoBirthing-Kurses muss sie die
Techniken vor allem regelmäßig trainieren, damit die
erwünschte Konditionierung auch eintreten kann.
Durchschnittlich eine halbe Stunde pro Tag sollten
werdende Mütter darauf verwenden, erklärt Schneider.
Selber schuld?
Gynäkologin Kalmar gibt zu bedenken, dass bei
Methoden wie dieser eine starke Erwartungshaltung in
Frauen geweckt werden kann. "Wenn die Geburt dann
nicht so eintritt wie erwartet, geben sich die Frauen
womöglich noch selbst die Schuld, dass sie Schmerzen
hatten, weil sie eben nicht entspannt genug waren."
Dazu passt das Statement einer HypnoBirthing-Leiterin
in einem BBC-Beitrag: "Es ist die Aufgabe
eines Frauenkörpers, Kinder auf die Welt zu bringen.
Die Geburt läuft perfekt, wenn die Frau entspannt
ist." Eine Entspannung, die im Vorfeld auch einiges an
Anstrengung kosten wird. (dieStandard.at,
4.2.2012)
Zur Leserinnen-Umfrage: Wie war
die Geburt Ihres Kindes?
Weitere Informationen:
www.hypnobirthing.ch>
19.3.2012: Selbsthypnose für eine fast
schmerzfreie Geburt: Hypnobirthing - Selbsthypnose
auch für andere Fälle
aus: Basler Zeitung online: Wellen statt Wehen;
19.3.2012;
http://blog.bazonline.ch/mamablog/index.php/22783/wellen-statt-wehen/
<Jeanette Kuster am Sonntag den 18. März 2012.
Buch und Übungs-CD als Schlüssel zur sanften Geburt?
«Hypnobirthing» von Marie F. Mongan.
Die Frau liegt leise summend in der Wanne. Kein
Schreien, kein Fluchen, bloss gelegentlich etwas
tiefere Atemzüge. Erst Sekunden bevor sie ihr Baby zur
Welt bringt, zeichnet sich auf ihrem Gesicht für einen
Moment eine gewisse Anspannung ab. Die sanfte Geburt,
es gibt sie wirklich, dokumentiert von diversen Hypnobirthing-Videos auf
Youtube.
Hypnobirthing ist eine von der Amerikanerin Marie F. Mongan vor zwei
Jahrzehnten erfundene und seit ein paar Jahren auch
bei uns aufkommende Technik, die auf der Selbsthypnose
beruht und Frauen eine leichte, möglichst
schmerzfreie Geburt ermöglichen soll. Zwar
ist die Methode auf die natürliche Geburt
ausgerichtet, kann aber auch Kaiserschnittgebärenden
zu mehr Entspannung vor dem grossen Tag verhelfen.
Nadine Ballmer ist Hypnose-Therapeutin und leitet Hypnobirthing Schweiz in Zürich,
Basel und Winterthur. Für den Mamablog beantwortet sie
Fragen rund um die sanfte Geburt.
Selbsthypnose, das klingt für viele nach
esoterischem Hokuspokus.
Nadine Ballmer: Und genau da liegt das
Problem: Das Wort Hypnose macht vielen Leuten Angst.
Man kennt die Showhypnose, bei der man den Eindruck
hat, dass Menschen etwas gegen ihren Willen tun – das
hat mit der wahren Hypnose nichts zu tun. Es handelt
sich dabei vielmehr um einen tiefen
Entspannungszustand, in dem wir uns übrigens immer
wieder mal befinden, zum Beispiel beim Sport, beim
Lesen eines Buchs oder kurz nach dem Aufwachen.
Was ist denn der Unterschied zwischen
normaler Entspannung und Hypnose?
Entspannung wird in unserer Gesellschaft mit
körperlicher Entspannung gleichgesetzt. Die Hypnose
hingegen ist ein Zustand körperlicher und vor allem
mentaler Entspannung. Etwas vereinfacht gesagt, ist
das Tor zum Unterbewusstsein in dem Moment sehr weit
offen, so dass negative Glaubenssätze rund um die
Geburt gelöscht und durch positive ersetzt werden
können. Ebenso wird die Entspannung verankert.
Erreichen soll man diesen Zustand während der
Geburt dank verschiedener Entspannungsübungen,
bestimmter Atemtechniken und dem passenden
Vokabular: Anstelle von «Wehe» wird das Wort «Welle»
verwendet, «Schmerz» wird durch «Spannung» oder
«Druck» ersetzt, «Komplikationen» durch «spezielle
Umstände». Was bringt diese sprachliche Massnahme?
Die kann ganz viel bewirken, denn es ist erwiesen,
dass Gedanken und Worte im Körper biochemische
Reaktionen auslösen. Wenn wir uns auf den Schmerz
konzentrieren, verspüren wir ihn auch – und das
gängige Geburtsvokabular ist leider eine wahre
Schmerzsammlung. Nehmen wir das Beispiel Vorwehen:
Übungswellen klingt doch viel schöner und trifft die
Sache auch besser, denn die Gebärmutter übt damit
schliesslich für die Geburt des Kindes.
Kann man wirklich absolut schmerzfrei
gebären?
Anders als Hypnobirthing-Erfinderin Marie F. Mongan
rede ich nie von einer schmerzfreien Geburt. Ich
glaube jedoch, dass der weibliche Körper perfekt für
die Geburt geschaffen ist und man einfach gebären
kann. Viele Frauen haben jedoch das Gefühl dafür
verloren. Das ist auch kein Wunder, da heute schon bei
der ersten Schwangerschaftsuntersuchung nach
Unregelmässigkeiten Ausschau gehalten wird, die Frauen
werden regelrecht in Richtung Schmerzen und
Komplikationen gepusht. Das löst einen Teufelskreis
aus: Es entsteht Angst, dadurch Spannung und
schliesslich Schmerz. Diese Kette können wir mittels
Entspannung durchbrechen.
Im Gegensatz zu normalen Geburten, bei denen der Mann
meist hilf- und ratlos neben der kämpfenden Gebärenden
steht, kommt dem Partner beim Hypnobirthing eine
wichtige Rolle zu: Er ist der Geburtsgefährte, der die
Frau mit gemeinsam eingeübten Affirmationen darin
unterstützt, in den angestrebten, tiefentspannten
Zustand zu kommen.
Wie aufgeschlossen sind Ihre männlichen
Kursbesucher der Methode gegenüber?
Sie sind anfangs meist sehr skeptisch, werden aber am
Ende die grössten Fans. Ich komme ihnen jeweils
entgegen, indem ich ihnen aufzeige, wie sie die
Hypnosetechnik im Job oder im Sport bei sich selber
anwenden können, damit sie auch etwas davon haben.
Einer ging kurz nach Kursbeginn zum Zahnarzt und
probierte die Hypnose dort gleich erfolgreich als
Schmerzmittel-Ersatz aus, danach war er absolut
überzeugt davon.
Begrüssen es die Männer, so intensiv in den
Geburtsvorgang miteinbezogen zu werden?
Ja, ganz besonders diejenigen, die schon ein Kind
haben. Die sind manchmal traumatisierter als ihre
Frauen, weil sie bei der ersten Geburt eine grosse
Hilflosigkeit erlebt haben. Frauen reden über ihre
Geburt und verarbeiten sie so. Männer hingegen können
oft kaum darüber sprechen, da sie eigentlich ja nur
daneben gestanden sind und nicht selber gelitten
haben.
Wenn der Geburtsgefährte eine so wichtige
Rolle einnimmt, kann es zum Problem werden, wenn er
bei einer schnellen Geburt zu spät kommt und die
Frau plötzlich auf sich alleine gestellt ist.
Deshalb sage ich immer, dass es keine Co-Abhängigkeit
geben sollte. Grundsätzlich sollte sich jede Frau
selber in diese tiefe Entspannung versetzen können.
Aber natürlich gibt es Fälle, in denen die Frau den
Entspannungsmoment verpasst, wenn der Mann fehlt.
Die Videos auf Youtube zeigen fast
gespenstisch ruhige Gebärende. Sind das Ausnahmen,
oder laufen erfolgreiche Hypnobirthing-Geburten
tatsächlich so ab?
Sie verlaufen in der Regel sicher ruhiger als andere
Geburten. Aber es gibt Frauen, die müssen einfach
Geräusche machen bei der Geburt. Ich kenne eine Frau,
die hat geschrien wie am Spiess während der Geburt,
obwohl sie danach sagte, sie sei völlig schmerzfrei
gewesen. Die Geburt hat diesbezüglich Parallelen zum
Sexualakt: Auch da gibt es Menschen, die dabei still
bleiben, andere wiederum werden richtig laut. Das ist
sehr individuell.>

8.5.2013: Die ersten 24 Stunden überleben -
einfache und effiziente Massnahmen
aus: Der Standard online: Mütter-Index:
Finnischen Müttern geht es am besten; 8.5.2013;
http://diestandard.at/1363710330187/Muetter-Index-Finnischen-Muettern-geht-es-am-besten
<Ob Mütter eine Schwangerschaft
und Geburt gesund überstehen, hängt in hohem Maß
davon ab, in welchem Teil der Erde sie leben. Laut
dem "Mütter-Index" von "Save the Children" geht es
Müttern in skandinavischen Ländern am besten.
In der Demokratischen Republik Kongo ist es am
gefährlichsten, schwanger zu werden und ein Kind
zur Welt zu bringen - Österreich auf Platz elf.
Den finnischen Müttern geht es weltweit am besten.
Zu diesem Ergebnis kommt der neue Report der
Kinderrechtsorganisation "Save the Children", der am
Dienstag veröffentlicht wurde. Österreich befindet
sich in diesem Ranking auf dem elften Platz, um 16
Ränge besser als im Vorjahr. In dem Bericht wird die
Lebenssituation von Müttern und Neugeborenen in 176
untersuchten Nationen untersucht. Dem Ranking liegen
Studien zu Müttergesundheit,
Kindersterblichkeit, durchschnittlicher
Schuldbildung, durchschnittlichem
Pro-Kopf-Einkommen und dem politischen Einfluss
von Frauen zugrunde. Gemessen an diesen
Indikatoren geht es Müttern in der
Demokratischen Republik Kongo am schlechtesten.
Gigantisches Nord-Süd-Gefälle
[Der Tod in den ersten 24 Stunden -
Geburtskomplikationen für die Mutter]
Jedes Jahr überleben eine Million Neugeborene ihre
ersten 24 Stunden nicht. Doch 98 Prozent der
Todesfälle bei Neugeborenen ereignen sich in
Entwicklungsländern, so "Save the Children".
Somalische Babys haben ein 40-mal höheres Risiko, am
ersten Tag zu sterben, als luxemburgische. Für Mütter
liegt das Risiko, an Geburtskomplikationen zu
sterben, in der Demokratischen Republik Kongo bei 1 zu
30, in Finnland bei 1 zu 12.200.
Die StudienautorInnen benennen als
Ursachen den schlechten Gesundheitszustand von
Müttern, den hohen Prozentsatz von sehr jungen Müttern
sowie eine hohe Neugeborenensterblichkeit. Weitere
Faktoren seien der gravierende Mangel an
Gesundheitsfachkräften sowie zu wenig medizinische
Versorgung während der Schwangerschaft und bei der
Geburt.
[Der "erste Tag" - Unerfahrenheit, mangelndes
Personal und mangelnde Ausrüstung im Spital]
Im Ranking der Industrienationen ist Österreich bei
der Säuglingssterblichkeit recht weit vorne gereiht,
nämlich an achter Stelle. Erster sind die USA, gefolgt
von Kanada und der Schweiz. Doch lediglich ein Prozent
aller Todesfälle bei Neugeborenen weltweit entfallen
auf die Industrieländer.
Die Studie zeigt, dass der erste Lebenstag eines
Säuglings der gefährlichste ist. "Save the children"
hat hier einen eigenen Index, den "Birth Day Risk
Index", entwickelt, bei dem die Situation in 186
Staaten untersucht wurde. Den letzten Platz belegte
hier Somalia, beinahe ebenso schlecht ist die
Situation in Mali, Sierra Leone und in der
Demokratischen Republik Kongo. In diesen vier Ländern
sind auch die Mütter besonders gefährdet. Mütter in
Somalia und Sierra Leone haben weltweit das zweit- und
drittgrößte Todesrisiko. Die Studie ermittelte hierfür
die Wahrscheinlichkeit, mit der ein fünfzehnjähriges
Mädchen Zeit ihres Lebens an den Folgen einer
Schwangerschaft, Geburt oder Mutterschaft stirbt.
Laut "Save the Children" könnten aber die meisten
Todesfälle von Müttern und Neugeborenen verhindert
werden. Die Organisation nannte in diesem Zusammenhang
Steroidinjektionen für Frauen mit vorzeitigen Wehen,
Reanimationsausrüstungen, Chlorhexidin zur
Nabeldesinfektion sowie Antibiotikuminjektionen.
[Kostengünstige, effiziente Massnahmen]:
Positive Entwicklungen in Bangladesch und Nepal
Und es gibt auch Positivbeispiele bei Ländern, die
durch kostengünstige Maßnahmen die Todesfälle unter
Neugeborenen drastisch senken konnten. Ein Beispiel
ist Bangladesch. Das Land konnte seit 1990 die
Säuglingssterblichkeit um 49 Prozent senken. Gesundheitspersonal
in den Gemeinden und die Ausbildung von
Hebammen seien die zentralen Faktoren dieses
Fortschritts, so "Save the Children". Aber auch medizinisch
qualifiziertes Personal für Reanimationstechnik,
um Babys beim Atmen zu unterstützen, helfe der
positiven Entwicklung.
Und auch Nepal hat in Sachen
Neugeborenensterblichkeit einiges bewegt. Die Rate ist
seit 1990 um 47 Prozent gesunken. "Save the Children"
führen dies auf eine gemeinschaftliche
Gesundheitsversorgung und die weltweit führende
Anwendung von kostengünstigem antiseptischen
Chlorhexidin zur Vorbeugung von Nabelinfektionen zurück.
(APA/red, dieStandard.at, 8.5.2013)
Links
Deutsche Zusammenfassung des Reports
Der vollständige Report auf Englisch>

27.7.2018: Analyse: "USA" mit
katastrophalen Geburtskliniken: Pro Jahr 50.000
schwere Verletzungen + ca. 700 tote Mütter -
einfachste Vorsorge und Routinemassnahmen verweigert
Grausame Statistik: USA ist gefährlichstes Land für
Geburten – Medien
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20180727321732792-usa-geburte-krankenhaeuser/
<Die USA ist zurzeit das gefährlichste Land
für Geburten in der entwickelten Welt. Das
berichtet die Zeitung „USA Today“, die über
Dokumente zur Kontrolle der Qualität der
gesundheitlichen Betreuung in den Krankhäusern
verfügt.
Die Analyse der Dokumente, die Untersuchung von 150
Fällen gescheiterter Geburten sowie die Interviews mit
75 Vertretern von Geburtskliniken hätten „einen
überwältigenden Mangel an Aufmerksamkeit für
Sicherheitsempfehlungen“ sowie „die weitverbreitete
Unfähigkeit, Mütter zu schützen“ gezeigt, heißt es im
Artikel.
„Die meisten Frauen
in Amerika gebären ohne Zwischenfälle. Aber
jedes Jahr werden mehr als 50.000 Frauen dabei
schwer verletzt, ungefähr 700 Mütter sterben.
Nach den genauesten Einschätzungen hätte die Hälfte
dieser Todesfälle verhindert und die Hälfte der
Verletzungen durch bessere Behandlung reduziert oder
beseitigt werden können“, schreibt „USA Today“.
Die Zeitung betont, Ärzte und Krankenschwestern
in mehreren US-Krankenhäusern würden nicht die
notwendigen einfachen Untersuchungen von gebärenden
Frauen durchführen. Infolgedessen würden
Frauen an Blutungen, Herzinfarkten oder Infektionen
sterben, und Überlebende würden gelähmt bleiben oder
keine Kinder mehr bekommen können.
Nach Angaben von „USA Today“ hätten in Dutzenden
Krankenhäusern in New York, Pennsylvania, South
und North Carolina weniger als die Hälfte der
gebärenden Frauen die notwendige medizinische
Versorgung im Falle eines lebensbedrohlichen
Blutdruckanstiegs erhalten. In mehreren Krankenhäusern
hätten etwa 15 Prozent der Frauen in ernstem
Zustand die empfohlene Behandlung nicht erhalten.
„Die USA beobachten weiterhin,
wie andere Länder vorwärts gehen, wobei die USA selbst
zurückfallen. Heute ist dies der gefährlichste Ort für
Geburten in der entwickelten Welt“, so die
Zeitung.>
Links:
Schlafposition
und Totgeburt: Forscher wollen Zusammenhang erkannt
haben>
Spargel für die Geburt am 18.1.2025: Spargel
enthält Folsäure für den Fötus, verhindert
Frühgeburt+fördert Milchproduktion zum Stillen
https://die-gesunde-wahrheit.de/2021/04/23/vorteile-von-spargel/
Geburt: Spargel verringert Risiken bei einer
Geburt [web01]
Zitat:
"Nr. 1. Verringert Risiken bei einer Geburt
Der Verzehr von Spargel ist auf Grund des hohen
Fohlsäureanteils vor allem für schwangere und stillende
Frauen sehr zu empfehlen, da während dieser Zeit ein
erhöhter Bedarf besteht und das Risiko von Geburtsfehlern
verringert wird. (1)
Die Folsäure reguliert die fötalen und embryonalen
Nervenzellverbände, fördert die richtige Bildung von
Nervenzellen beim Fötus und senkt das Risiko von
Frühgeburten und autistischen Störungen bei Babys.
Ebenso regt Spargel die Milchproduktion bei stillenden
Müttern an.
Weiterhin unterstützt der Eisenanteil in dem köstlichen
Gemüse, das gesamte Wachstum des Babys und ist für die
werdende Mutter sehr wichtig."
https://orf.at/stories/3391178/
Die Türkei hat ein Verbot für geplante
Kaiserschnittgeburten ohne medizinische Notwendigkeit
in privaten Kliniken verhängt. Das
Gesundheitsministerium veröffentlichte heute eine
entsprechende Verordnung im Amtsblatt. Die Maßnahme
stieß bei Menschenrechtsgruppen und der Opposition auf
massive Kritik. Die Türkei weist unter den 38
OECD-Ländern die höchste Rate an Kaiserschnittgeburten
auf, wie aus den aktuellsten verfügbaren Zahlen aus
dem Jahr 2021 hervorgeht.
Laut der Datensammlung World Population Review wurden
584 von 1000 Lebendgeburten in der Türkei per
Kaiserschnitt vorgenommen.
Opposition: Männer sagen Frauen, wie sie gebären
sollen
Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist ein entschiedener
Befürworter sogenannter natürlicher Geburten. Eine
Werbeaktion des Gesundheitsministeriums bei einem
Spiel in der ersten türkischen Fußballliga heizte die
Debatte am Wochenende weiter an. Spieler des Vereins
Sivasspor liefen mit einem riesigen Transparent mit
der Aufschrift „Natürliche Geburt ist natürlich“ auf
den Platz.
Die Vize-Chefin der größten Oppositionspartei CHP,
Gökce Gökcen, reagierte mit Unverständnis: „Männliche
Fußballspieler sagen Frauen, wie sie gebären sollen“,
schrieb sie im Onlinedienst X. „Lasst die Finger von
den Körpern der Frauen.“
https://www.nau.ch/news/schweiz/darum-kommen-viel-mehr-babys-am-freitag-zur-welt-als-am-wochenende-66989524
Fototexte:
BFS Geburten: Am Freitag kommen
durchschnittlich die meisten Kinder zur Welt. Deutlich
weniger als am Wochenende. - Bundesamt für Statistik
Ungefähr ein Drittel der Babys in der
Schweiz kommen per Kaiserschnitt zur Welt. (Symbolbild)
- keystone
Bestimmt also das Spitalpersonal,
wann Babys zur Welt kommen?
Stephanie von Orelli sagt: «Wir haben einen
Pflegenotstand, und daher macht es Sinn, dass auch
eine Geburtsabteilung am Wochenende nicht voll belegt
ist.» (Archivbild)
Sie ist ehemalige Co-Chefärztin der Frauenklinik im
Zürcher Stadtspital Triemli. (Archivbild)
Die Praxis der Geburtseinleitung variiert stark
zwischen den Kantonen. In Genf werden beispielsweise
50 Prozent aller Geburten eingeleitet. (Archivbild)
Der Artikel:
Nicolas Eggen - Zürich - In Schweizer Spitälern kommen
die meisten Kinder an einem Freitag zur Welt. Werden die
Geburten so geplant, dass das Spitalpersonal ins
Wochenende kann?
Das Wichtigste in Kürze
In der Schweiz kamen im Jahr 2023 80'800
Kinder zur Welt.
Am häufigsten finden Geburten in
Spitälern an einem Freitag statt.
Die Gründe könnten Kaiserschnitte und
Geburtseinleitungen sein.
Insgesamt brachten 2023 in der Schweiz knapp 79'200 Frauen
in einem Spital oder einem Geburtshaus 80'800 Kinder zur
Welt. Dies zeigt eine neue Analyse des Bundesamtes für
Statistik (BFS). Der Freitag scheint dabei ein besonders
beliebter Tag für Geburten zu sein.
An diesem Wochentag kommen nämlich in Schweizer Spitälern
die meisten Kinder zur Welt. Ein möglicher Grund: Nach dem
Freitag – so kommentiert es die «Aargauer Zeitung»
provokativ – «geht das Spitalpersonal ins Wochenende». Ist
etwas dran an dieser These?
Tatsächlich: Am Wochenende kommen laut dem BFS weniger
Kinder zur Welt als unter der Woche.
Der beliebteste Tag für Geburten im Jahr 2023 war übrigens
der Mittwoch, 17. Mai – der Tag vor dem langen
Auffahrtswochenende. An diesem Tag kamen laut dem BFS 283
Kinder zur Welt.
Kaiserschnitte und Geburtseinleitungen als mögliche
Gründe
Dieser Trend zeigt sich aber hauptsächlich in Spitälern. In
Geburtshäusern gibt es keinen signifikanten Unterschied
zwischen den Wochentagen.
Die hohe Rate an Kaiserschnitten in der Schweiz – 34 Prozent
– könnte eine mögliche Erklärung dafür sein. Denn diese kann
man nämlich planen.
Allerdings sind nur etwas mehr als die Hälfte dieser
Eingriffe geplant. Die anderen sind Notkaiserschnitte und
verteilen sich etwa gleichmässig über die Woche.
Eine weitere mögliche Ursache ist die Praxis der
Geburtseinleitung mit wehenfördernden Medikamenten. Damit
soll die Geburt eingeleitet werden, bevor die Wehen
natürlich einsetzen.
Ärztin: «Es ist besser, wenn mehr Geburten unter der Woche
stattfinden»
Bestimmt also das Spitalpersonal, wann Babys zur Welt
kommen? Die «Aargauer Zeitung» hat die Frage Stephanie von
Orelli gestellt.
Sie ist ehemalige Co-Chefärztin der Frauenklinik im Zürcher
Stadtspital Triemli und sieht das pragmatisch: «Es ist
besser, wenn mehr Geburten unter der Woche stattfinden –
gerade die Risikogeburten.»
Von Orelli weist auf die zunehmende Anzahl von
Risikogeburten hin. Diese seien aufgrund des steigenden
Alters der Mütter häufiger geworden und könnten zu
Komplikationen führen.
Sie sagt der Zeitung: «Wir haben einen Pflegenotstand, und
daher macht es Sinn, dass auch eine Geburtsabteilung am
Wochenende nicht voll belegt ist.»
Grosse Unterschiede bei Geburtseinleitungen in den Kantonen
Sie betont, dass Geburtseinleitungen für ein Spital nicht
unbedingt vorteilhaft seien: «Einleitungen lohnen sich für
ein Spital nicht, weil eine Frau dann meist viel länger in
der Geburtsabteilung ist. Man weiss nie genau, wie stark
oder schnell die Gebärmutter auf die wehenfördernden
Medikamente reagiert.»
Übrigens: Die Praxis der Geburtseinleitung variiert stark
zwischen den Kantonen. In Genf werden beispielsweise 50
Prozent aller Geburten eingeleitet.
Am anderen Ende der Rangliste stehen, mit weniger als 22
Prozent, die Kantone Nidwalden, Graubünden, Schwyz und
Obwalden.
https://vorarlberg.orf.at/stories/3306623/
Dieser kleine Bub hatte es eilig: In der Nacht auf Freitag
kam ein Baby auf der Autobahn bei Schlins auf die Welt. Die
Mutter hatte sich mit Wehen auf den Weg ins Feldkircher
Spital gemacht, doch das Kind wurde schon auf dem
Pannenstreifen der A14 geboren.
Das Paar aus dem Bezirk Bludenz erwartete das erste
gemeinsame Kind. Gegen 22.50 Uhr setzten bei der Mutter die
Wehen ein, woraufhin sie sich gemeinsam mit ihrem
Lebensgefährten auf den Weg in das Krankenhaus Feldkirch
machte. Während der Fahrt bemerkte die Frau jedoch, dass
bereits der Kopf ihres Kindes zu sehen war. Der Vater
stoppte daraufhin den Wagen auf dem Pannenstreifen und
setzte einen Notruf ab.
Mutter brachte Sohn auf Beifahrersitz zur Welt
Um kurz nach 23.00 Uhr brachte die Mutter ihren Sohn auf dem
Beifahrersitz zur Welt. Die Polizei sicherte das Fahrzeug
und kümmerte sich um die Mutter und das Kind. Sowohl Mutter
als auch Baby wurden anschließend vom Rettungsteam in das
Krankenhaus Feldkirch gebracht. Laut Polizei sind das
Neugeborene und die Eltern wohlauf.
red, vorarlberg.ORF.at
Geburt am 14.7.2025: Nabelschnur erst ab 25
Minuten nach der Geburt durchtrennen - damit das Blut der
Plazenta ins Baby fliessen kann:
Warum die
Nabelschnur nicht sofort nach der Geburt durchtrennt
werden sollte!
https://bewusst-vegan-froh.de/nabelschnur-nicht-sofort-abtrennen/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/117399
Eigentlich sollte ein Neugeborenes nach der Geburt
mindestens eine Stunde lang an der Brust der Mutter
bleiben. Deshalb ist die Nabelschnur 50 bis 60 Zentimeter
lang, damit das Baby die Brust der Mutter erreichen kann.
Und jetzt spreche ich nicht nur von positiven Gefühlen für
Mutter und Kind, sondern auch von der Übertragung von Blut
aus der Plazenta.
Ein Viertel des Blutes des Neugeborenen befindet sich zum
Zeitpunkt der Geburt noch in der Plazenta, und wenn wir die
Nabelschnur
mindestens 25 Minuten lang intakt
lassen, nimmt das Baby das restliche Blut auf und leidet
nicht an Blutarmut, wie es oft der Fall ist.
Diese Übertragung gilt übrigens auch für die "großen"
Stammzellen, die von der Plazenta an den Körper des Kindes
übertragen werden, wo sie hingehören, und nicht an eine
"Bank" in Griechenland oder Dänemark.
Tiere fressen die Plazenta ihrer Babys einige Zeit nach der
Geburt, nicht sofort. Unter diesem Gesichtspunkt sind wir
die einzigen Säugetiere, die die Nabelschnur sofort nach der
Geburt durchtrennen.
Ein barbarischer und traumatischer Eingriff für einen
Säugling, der sich gerade an die Atmung gewöhnt. Daher
sollte der Geburtsplan die Möglichkeit vorsehen, die
Nabelschnur erst dann zu durchtrennen, wenn sie aufhört zu
schlagen, d. h. nach etwa 25 Minuten, was eine Notwendigkeit
ist und nicht als eine Laune betrachtet werden sollte.
Was die Lotusgeburt betrifft, so handelt es sich um eine
uralte Praxis, und wenn sie so gefährlich wäre, wären wir
als Zivilisation längst ausgestorben.
Wisst ihr, dass der Wert der Stammzelllen eines Kindes
zwischen 2.000 und 4.000 Euro liegt? Die offensichtliche
Schlussfolgerung ist, dass sie teuer sind. Diese seltenen
Stammzellen sind buchstäblich GOLD wert! Aber das sollten
sie nicht für Stammzellenbanken sein, sondern
NUR FÜR UNSERE KINDER!
Es ist das wertvollste Erbe, das in den ersten Minuten nach
der Geburt direkt von der Plazenta übertragen wird.
Stammzellen werden bei der Empfängnis gebildet und befinden
sich in der Plazenta, dem äußeren Organ, dass das Baby
9 Monate lang ernährt.!
Nach der Geburt am 28.7.2025: Die
Nabelschnur 1 Stunde dran lassen - bis sie weiss ist
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/118148

Nach der Geburt am 28.7.2025: Die Nabelschnur 1 Stunde
dran lassen - bis sie weiss ist [1]
So sollte eine Nabelschnur aussehen. Weiß. Schlaff.
Durchscheinend. Denn ihre Aufgabe ist erfüllt. Jeder letzte
Tropfen Nabelschnurblut wurde wie vorgesehen an das Baby
abgegeben. Aber das passiert normalerweise nicht. In den
meisten Krankenhäusern wird die Nabelschnur innerhalb von
Sekunden abgeklemmt und durchtrennt.
Utah ("USA") mit Geburtsfehler durch Spital
am 29.8.2025: Wehenmedikament war keins, sondern
verzögerte die Geburt, die dann mit Kaiserschnitt
stattfand:
Spital versagt bei Geburt – Mädchen kommt behindert zur
Welt - US-Familie bekommt fast eine Milliarde
Schmerzensgeld
https://www.blick.ch/ausland/spital-versagt-bei-geburt-maedchen-kommt-behindert-zur-welt-us-familie-bekommt-fast-eine-milliarde-schmerzensgeld-id21181630.html
Fototexte:
1. Die kleine Azaylee ist durch eine verpfuschte Geburt
behindert.
2. Die Familie bekam jetzt eine gigantische Summe
Schmerzensgeld zugesprochen. Fast eine Milliarde US-Dollar!
4. In den USA kommt es immer wieder zu
Schadenersatzzahlungen in Millionenhöhe – oft auch aufgrund
kleiner Zwischenfälle. (Symbolbild)
5. Starbucks muss an einen Mann 50 Millionen Dollar zahlen.
Er hatte sich durch heissen Kaffee verletzt.
6. 2017 wollte ein Mann im US-Bundesstaat Alabama eine
Wassermelone beim US-Supermarkt-Riesen Walmart kaufen. Er
verletzte sich dabei im Geschäft und forderte Millionen.
7. Wegen angeblich irreführender Werbung musste auch schon
Red Bull in den USA tief in die Tasche greifen.
Der Artikel:
Johannes Hillig - Redaktor News - Ein Gericht in Utah
spricht einer Familie fast eine Milliarde Dollar
Schadenersatz zu. Ein Spital hatte bei der Geburt eines
Mädchens schwere Fehler gemacht, was zu Behinderungen
führte. Der Fall sorgt für Aufsehen in den USA.
Das Urteil sorgt selbst in den USA für Schlagzeilen: Ein
Richter im US-Bundesstaat Utah hat einer Familie
fast
eine Milliarde Dollar zugesprochen. Zahlen muss
das ein Spital,
dessen Personal bei der Geburt eines
kleinen Mädchens versagte. Das Baby kam
behindert zur Welt.
Konkret geht es um Anyssa Zancanella, Danniel McMicheal und
ihre inzwischen 5 Jahre alte Tochter Azaylee. Die Kleine kam
am 14. Oktober 2019 zur Welt. Vor der Geburt bekam Anyssa
Zancanella von unerfahrenen Krankenschwestern gefährliche
Dosen
eines wehenfördernden Medikaments. Der
Arzt, der das eigentlich hätte machen sollen, schlief im
Nebenzimmer. So heisst es in der Klage der Familie, die 2021
eingereicht wurde.
«Der gefährlichste Ort der Welt für ihre Geburt»
Erst Tage später kam die kleine Azaylee auf die Welt – und
zwar per Kaiserschnitt. Das Medikament hätte das Mami also
gar nicht gebraucht.
Statt zu helfen, sorgte es
dafür, dass das Mädchen mit Behinderungen auf die Welt
kam. Durch das Medikament wurde das
Gehirn
beschädigt. Sie kann nicht richtig sprechen und
entwickelt sich viel, viel langsamer als andere Kinder in
ihrem Alter. Experten gehen davon aus, dass sie nie wirklich
arbeiten können und auf Pflege angewiesen sein wird.
Der Richter Patrick Corum fand im Prozess klare Worte, wie
die «New York Post» berichtet. «Dies war buchstäblich der
gefährlichste Ort der Welt für ihre Geburt.» Und: Zancanella
«wäre besser dran gewesen, dieses Baby auf der Toilette
einer Tankstelle oder in einer Hütte irgendwo in Afrika zur
Welt zu bringen als in diesem Spital.»
Die Schmerzensgeld-Dimensionen sind in den USA überhaupt
eine ganz andere. Kein Vergleich mit der Schweiz. Eine
Übersicht über weitere Fälle.
50 MILLIONEN DOLLAR WEGEN HEISSEN KAFFEES
Im Februar 2020 zog sich ein Lieferfahrer in Kalifornien
schwere Verbrennungen zu, nachdem ein Tee der amerikanischen
Kaffeekette Starbucks in seinen Schoss gekippt war. Nach
einer Hauttransplantation und diversen weiteren Eingriffen
im Intimbereich verklagte der Mann den Konzern auf
Schadenersatz – der Starbucks-Angestellte im Drive-in habe
das Getränk nicht fest genug in das Tablett zum Mitnehmen
geklemmt.
Mitte März entschied ein Geschworenengericht in Los Angeles
County zugunsten des Geschädigten. Nun muss Starbucks ganze
50 Millionen Dollar (44 Millionen Franken) blechen. Es ist
nicht der einzige Fall dieser Art.
1992 zog sich Stella Liebeck, eine damals 79-jährige
Rentnerin, Verbrennungen dritten Grades zu, nachdem sie
einen Kaffee der Fast-Food-Kette McDonald's über ihre Beine
verschüttet hatte. Weil man ihr nicht gesagt habe, dass der
Kaffee heiss sei, verklagte die Amerikanerin den Konzern –
und sahnte fast 3 Millionen Dollar (2,6 Millionen Franken)
ab.
13 MILLIONEN DOLLAR, DA «RED BULL (KEINE) FLÜGEL» VERLEIHT
Der Fall, bei dem ein US-Amerikaner den österreichischen
Energy-Drink-Hersteller Red Bull vor Gericht zog, sorgte
bereits 2014 für Schlagzeilen. Der Mann gab an, das Getränk
seit 2002 regelmässig zu konsumieren – Flügel habe er aber
keine bekommen.
In der Anklageschrift liess der enttäuschte Red-Bull-Fan
seinem Frust freien Lauf: «Alle bei Red Bull unter Vertrag
stehenden Athleten erzählen in Werbespots, sie seien dank
Red Bull besser geworden. Sie, die Vorbilder einer
Generation, unterstützen damit diese Lüge.» Er selbst habe
nämlich keine Leistungsverbesserung bemerkt. Dabvon sei er
aber ausgegangen. Enttäuscht darüber zog er vor Gericht. Mit
Erfolg: Der berühmte Werbeslogan kostete das österreichische
Unternehmen schlussendlich 13 Millionen Dollar (11,4
Millionen Franken).
5 MILLIONEN WEGEN MIKROWELLEN-MACCARONI
Nach nur dreieinhalb Minuten in der Mikrowelle sollen die
Käse-Maccaroni von der Firma Kraft Heinz fertig sein – so
wird das auf jeden Fall angegeben. Für eine US-Amerikanerin
war aber klar: Diese Zubereitungszeit stimmt so nicht. Die
Hersteller würden die Zeit, die es Konsumenten und
Konsumentinnen koste, die Packung zu öffnen, das Wasser
einzufüllen und umzurühren, bevor man überhaupt das Ganze in
die Mikrowelle tun könne, nicht berücksichtigen. Die
Schadenersatzklage auf 5 Millionen Dollar (4,4 Millionen
Franken) wegen Täuschung wurde jedoch 2023 von einem Gericht
in Miami abgelehnt.
7,5 MILLIONEN FÜR WASSERMELONEN-STOLPERER
2017 wollte ein Mann im US-Bundesstaat Alabama eine
Wassermelone beim US-Supermarkt-Riesen Walmart kaufen. Bei
dem Unterfangen blieb der Amerikaner mit seinem Fuss in
einer Palette hängen und stürzte. Folglich brach er sich den
Hüftknochen, woraufhin er Walmart verklagte – man hätte eine
Plane auf die Palette legen müssen. Ein Geschworenengericht
gab ihm recht, woraufhin der Konzern 7,5 Millionen Dollar
(6,6 Millionen Franken) Schadenersatz zahlen musste.
https://steiermark.orf.at/stories/3324731/
Zwei Steirerinnen, die
Ende Oktober 1990 als Neugeborene in der Grazer
Uniklinik vertauscht worden sind, haben sich nun
getroffen. Eine der heute 35 Jahre alten Frauen hatte
2012 über eine Blutspende bemerkt, dass mit ihrer
Blutgruppe etwas nicht stimmte.
Seither suchte die Frau nach ihren biologischen
Eltern, vor einigen Wochen war es soweit: Die beiden
Familien haben sich mittlerweile kennengelernt,
bestätigte das LKH-Uni-Klinikum Graz am Montag
Medienberichte.
DNA-Test brachte letzte Gewissheit
Ein DNA-Test brachte vor einigen Wochen letzte
Gewissheit. Die beiden Frauen waren nicht bei ihren
biologischen Eltern aufgewachsen. Mittlerweile haben
sie sich kennengelernt und mitsamt den beiden
Elternpaaren getroffen, wie etwa die „Kronen Zeitung“
berichtete. Besonders bemerkenswert: Man lebte
jahrzehntelang in der Nähe, in benachbarten Orten in
der Oststeiermark. Auch die ORF-Sendung „Thema“ nahm
sich am heutigen Montagabend der Geschichte an.
„Bedauern den Fehler zutiefst“
In einer Stellungnahme zur Aufklärung der
Kindesvertauschung zeigte sich das LKH-Uni-Klinikum
Graz „erleichtert über die nun erfolgte Aufklärung“.
Der Betriebsdirektor des Uni-Klinikums, Gebhard
Falzberger: „Wir bedauern zutiefst, dass es damals zu
diesem Fehler gekommen ist.“ Im Namen des gesamten
LKH-Uni-Klinikums Graz entschuldige er sich bei den
betroffenen Familien.
Nachdem 2014 erstmals ein Verdacht aufkam, wurden
seitens des LKH-Univ. Klinikum Graz sofort
umfangreiche Recherche- und Analysearbeiten
durchgeführt, wie es in der Stellungnahme hieß. Allen
potenziell betroffenen Personen wurde ein freiwilliger
und kostenloser DNA-Test angeboten. Trotz dieser
Maßnahmen konnte der Fall jedoch nicht abschließend
geklärt werden. Im Jahr 2018 erhielt die betroffene
Familie im Rahmen eines Gerichtsverfahrens
Schadenersatz für die erfolgte Verwechslung. Man sei
über die Aufklärung erleichtert, sagte Falzberger.
Frühchen mit dem gleichen Gewicht
Die beiden heute 35 Jahre alten Frauen waren Ende
Oktober 1990 als Frühchen mit dem exakt gleichen
Gewicht zur Welt gekommen. Sie lagen in Brutkästen,
wurden durch Sonden ernährt, dann mit Fläschchen,
später waren beide Babys in Wärmebettchen, so die
Zeitung. Damals gab es „nur“ Armbänder für Mutter und
Kind. Nach Bekanntwerden des Falls wurde für Babys ein
zweites Identifikationsarmband am Fußgelenk
eingeführt. Eine weitere Maßnahme: Sobald Neugeborene
von der Mutter im Entbindungszimmer oder im
Operationssaal getrennt werden, wird sofort ein
Identifikationsarmband des Neugeborenen auf der
Wärmepackung angebracht, zitierte die Zeitung eine
Kliniksprecherin.
Eine der jungen Frauen erfuhr im Alter von 22 Jahren
beim Blutspenden zufällig, dass sie nicht die
leibliche Tochter ihrer Eltern sein könne. Daraufhin
begann die Suche nach den biologischen Eltern, die vor
einigen Wochen, nach 13 Jahren erfolgreich war: Die
andere Frau hatte im Zuge ihrer Schwangerschaft
festgestellt, dass sie nicht die Blutgruppe hat, von
der sie bisher ausgegangen war.
Schadenersatzansprüche vor Gericht erkämpft
Im Falle der Familie, die als erste die Vertauschung
bemerkt hatte, ist bereits ein Gerichtsverfahren
geführt worden, das vor zehn Jahren bis zum OGH ging.
Laut Rechtsanwalt Gunther Ledolter in der „Krone“ sei
die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes eins zu
eins auf die Schadenersatzansprüche der betroffenen
Tochter und deren „Eltern“ zu übertragen. In dem
Erkenntnis wurde festgestellt, dass die Vertauschung
der Kinder im Einflussbereich der Krankenanstalt
erfolgt sei und diese die Verpflichtung gehabt hätte,
das Neugeborene unmittelbar nach seiner Geburt in
einer jeden Zweifel und jegliche künftige Verwechslung
ausschließenden Weise seiner leiblichen Mutter
zuzuordnen. Die Familie habe einen Schmerzengeldbetrag
von 20.000 Euro pro Person erhalten. Ledolter meinte,
dass davon auszugehen sei, dass sich die Ansprüche der
anderen betroffenen Familie in etwa im selben Bereich
bewegten.
Auch legistisch ändert sich einiges für die Familien.
Die eine hat bereits die für die Tochter gehaltene
Frau adoptiert. Dies dürfte nun auch für die andere
Frau gelten. Auch erbrechtlich müsste nun auf die
tatsächlichen Verwandtschaftsverhältnisse eingegangen
werden.
19.10.2025: Frauen gebären schmerzfrei im
Meer mit Begleitung von Delphinen
https://t.me/standpunktgequake/212063
1979 geschah etwas, das wie ein Mythos klingt – und doch
dokumentiert wurde. Igor Charkovsky, ein Pionier der
Unterwassergeburt, hatte bereits tausende Frauen im Wasser
unterstützt.
Doch als er mit seinem Team eine Geburt im Schwarzen Meer
vorbereitete, passierte das Unerwartete: Drei Delfine
tauchten plötzlich auf, schwammen direkt zur schwangeren
Frau und drängten die Menschen sanft zur Seite.
Die Tiere begannen, mit ihrem Sonar den Körper der Mutter
von Kopf bis Fuß zu „scannen“.
Sie umkreisten sie, strahlten Ruhe aus und schufen eine
Atmosphäre, die Worte kaum beschreiben können. In diesem
Moment entspannte sich die Frau vollkommen – und brachte ihr
Kind mühelos, ohne Angst und ohne Schmerz zur Welt.
Dieses Ereignis markierte den Beginn mehrerer Projekte mit
„delfingestützten Geburten“, die bald weltweit für Aufsehen
sorgten. Für viele wurde es ein Sinnbild dafür, dass die
Natur Kräfte besitzt, die weit über unser rationales
Verstehen hinausgehen.
Warum berührt uns diese Geschichte so tief?
Weil sie uns zeigt, dass Geburt – ein Moment, den wir oft
mit Schmerz, Risiko und Kontrolle verbinden – auch ein Akt
von Leichtigkeit, Vertrauen und Verbundenheit mit der Natur
sein kann.
Delfine, Symbole für Intelligenz, Heilung und Harmonie,
übernahmen instinktiv die Rolle von Beschützern.
Doch jenseits der Mystik gibt es wissenschaftliche Hinweise:
Delfine nutzen Ultraschall-Sonar, das tiefer in Gewebe
eindringen kann als viele medizinische Geräte. Studien
zeigen, dass Sonar-Wellen desinfizierende, entspannende und
sogar regenerative Effekte auf Zellen haben können.
Gleichzeitig sind Delfine hochsozial – ihr Verhalten löst
bei Menschen messbare Reaktionen aus: Senkung von Cortisol,
Ausschüttung von Endorphinen und eine Aktivierung des
Parasympathikus, also des „Heilungsnervs“.
Eure Bee 💛
Mossad-BILD am 23.10.2025: hetzt gegen
Hausgeburt - die ZAHLEN sind FÜR die Hausgeburt:
Panikmache wegen Hausgeburten schlicht deplatziert
https://transition-news.org/panikmache-wegen-hausgeburten-schlicht-unangebracht
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/121918
Von Torsten Engelbrecht / Transition News
Die «Bild» drischt auf Hausgeburten ein und bringt sie mit
Tod in Verbindung. Doch Studien zeigen: Geburten außerhalb
des Hochtechnikmedizinsystems sind ihren Klinikpendants
sogar überlegen.
Angst- und Panikmache sind das Mittel der Wahl, wenn es für
Interessengruppen darum geht, die Menschen in die
Hochtechnologie-Medizin mit ihren Medikamenten, Impfstoffen,
Tests oder auch CTs zu drängen. Die gilt leider auch für den
für uns Menschen vielleicht sensibelsten Moment im Leben:
die Geburt.
So berichtet die Bild aktuell von einem «tragischen Fall in
England», bei dem «Mutter und Baby nach einer Hausgeburt
verstarben». Darin heißt es:
«Jennifer Cahill (†34) hatte nach der Geburt ihres ersten
Kindes, eines Jungen, der jetzt drei Jahre jung ist, solche
Angst vor dem Krankenhaus, dass sie dachte, eine Hausgeburt
wäre sicherer. Jetzt ist Cahill aus Prestwich in England
tot. Ihr neugeborenes Baby starb wenige Tage nach ihr.
Bei der Hausgeburt kam es zu Komplikationen: Als Mutter und
Kind ins Krankenhaus eingeliefert wurden, konnten die Ärzte
bereits nichts mehr für sie tun. Der Fall ereignete sich
schon im Juni 2024 und wurde erst jetzt durch einen
Gerichtsprozess öffentlich.»
Doch so tragisch das Ereignis ist, so unverantwortlich ist
die Botschaft. Lautet diese doch: Hausgeburten bergen das
Risiko des Todes.
Genau genommen ist dies nicht einmal falsch. Doch genau so
hätte die Bild einen Beitrag mit der Schlagzeile bringen
können: «Mutter und Baby sterben nach Krankenhausgeburt.»
Hat sie aber nicht.
So wird in Deutschland die Müttersterblichkeit mit etwa 4
bis 4,5 Todesfällen pro 100.000 Lebendgeburten angegeben.
Das bedeutet, dass jährlich rund 35 bis 40 Frauen während
oder bis zu 42 Tage nach der Geburt versterben. Eine Studie
aus Berlin ergab derweil, dass die tatsächliche Zahl höher
liegen könnte. Darin wurden 9,1 Todesfälle pro 100.000
Geburten ausgemacht, was auf eine Dunkelziffer hindeutet,
wie etwa die Ärztezeitung im April berichtete.
Doch nicht nur das. So brachte das Ärzteblatt 2009 den
Artikel «Geplante Hausgeburt so sicher wie Entbindung».
Dabei berief man sich auf eine prospektive Kohortenstudie,
die im Canadian Medical Association Journal veröffentlicht
worden war.
Dabei ist diese Schlagzeile nicht einmal korrekt.
Tatsächlich nämlich ergab die Arbeit, dass Hausgeburten mit
einer niedrigeren perinatalen Mortalität verbunden waren im
Vergleich zu Klinikgeburten, und die Rate geburtshilflicher
Interventionen lag bei ihnen sogar deutlich niedriger. Die
Autoren der Arbeit formulieren es wie folgt:
«Die perinatale Sterberate pro 1000 Geburten betrug in der
Gruppe der geplanten Hausgeburten 0,35, in der Gruppe der
geplanten Krankenhausgeburten lag sie bei 0,57 unter der
Betreuung einer Hebamme und bei 0,64 unter der Betreuung
eines Arztes.
Bei Frauen in der Gruppe mit geplanter Hausgeburt war die
Wahrscheinlichkeit geburtshilflicher Eingriffe (zum Beispiel
elektronische fetale Überwachung; assistierte vaginale
Entbindung) oder negativer mütterlicher Folgen (zum Beispiel
Dammriss dritten oder vierten Grades; postpartale Blutung)
signifikant geringer als bei Frauen mit geplanter
hebammenbegleiteter Krankenhausgeburt. Die Ergebnisse waren
im Vergleich mit ärztlich assistierten Krankenhausgeburten
ähnlich.» >> hier weiterlesen:
Geburt am 2.11.2025: sollte dem Baby 30
Minuten Zeit lassen, sich an das neue Leben auf dem Planet
zu gewöhnen
Video: https://t.me/standpunktgequake/213823
So sollte die Ankunft jedes neuen Erdenkindes hier sein:
Lächelnd…
Gedämpftes Licht, lauwarmes Wasser, Nähe zu Mutter und
Vater. 🐚
Keine ruckartige Grelle, kein Klatschen, Messen, Wiegen,
Vergleichen, kein Trennen der Nabelschnur, solange das Blut
noch Stammzellen übermittelt.
Pure Liebe und Ruhe.
Unser ganzes weiteres Leben hängt davon ab, wie wir geboren
werden!
Geburt im 4R am 7.11.2025: Das
Spitalpersonal hat den Impfauftrag gegen die Neugeborenen
mit "Vaxelis" (!)
https://www.patienteninfo-service.de/a-z-liste/uv/vaxelisR-injektionssuspension-in-einer-fertigspritze/
https://t.me/Impfschaden_Corona_Schweiz/118722
‼️ACHTUNG - AUFRUF AN ALLE WERDENDEN MÜTTER‼️
NICHT IM KRANKENHAUS ENTBINDEN‼️
ORGANISIERE EINE HAUSGEBURT ODER EIN FRAUENHAUS‼️
UNBEDINGT BEGLEITER oder FAMILIENANGEHÖRIGE zur Entbindung
mitnehmen❗️
DAS NEUGEBORENE DARF KEINE EINZIGE SEKUNDE UNBEAUFSICHTIGT
SEIN‼️
DAS PERSONAL an den Entbindungsorten sind angewiesen,
dem Frischling den Impfstoff VAXELIS zu verabreichen, AUCH
OHNE EINVERSTÄNDNIS DER ERZIEHUNGSBERECHTIGTEN‼️
Sollte es sich um eine Risikoschwangerschaft handeln und
eine Entbindung in einer Klinik unabdingbar, auf Schritt und
Tritt das Kind begleiten. Es sind Fälle bekannt, wo der
Säugling nur ´mal eben nach nebenan zum "Schnell wiegen"
entführt wird, um ihn dann gleichzeitig zu vergiften, wenn
er aus dem Blickfeld ist. Dies erfolgt innert 10 Sekunden,
und das Leben des Kindes ist ruiniert ‼️‼️‼️ Bitte an ALLE
WERDENDEN MÜTTER weiterleiten sowie alle Mütter darüber
informieren‼️
Trier (4R) am 16.3.2026: Geburtshaus mit
Schreien muss Geburtsraum schliessen - besser unterirdisch
verlegen:
Mann klagte wegen Lärm: Geburtshaus muss wichtigen Raum
schliessen
https://www.nau.ch/news/europa/mann-klagte-wegen-larm-geburtshaus-muss-wichtigen-raum-schliessen-67106165
Simon Binz -- Deutschland -- Ein Geburtshaus im deutschen
Trier darf einen zentralen Raum nicht mehr für Geburten
nutzen. Ein Anwohner hatte wegen zu lauter Schreie geklagt
– mit Erfolg.
Ein Anwohner eines Geburtshauses in
Deutschland ist wegen der Schreie vor Gericht gezogen.
Der wichtigste Raum mit Wanne darf
deshalb nicht mehr genutzt werden.
Besonders tragisch: Das Geburtshaus kann
nun weniger Familien aufnehmen.
Im Geburtshaus in der Stadt Trier bringen auch Familien aus
dem Nordsaarland ihre Kinder zur Welt. Doch ausgerechnet das
Herzstück der Einrichtung steht nun nicht mehr für Geburten
zur Verfügung. Der Grund ist eine Lärmbeschwerde eines
Anwohners.
Er fühlte sich durch die Schmerzschreie der gebärenden
Frauen gestört und zog vor Gericht. Das Verfahren landete
beim Verwaltungsgericht – und brachte das Geburtshaus-Team
in Bedrängnis. Darüber berichtet die «Tagesschau».
Obwohl es letztlich kein formelles Urteil gab, wurde im
Verfahren deutlich signalisiert, dass der Raum künftig nicht
mehr genutzt werden dürfte. Laut der Trierer Bürgermeisterin
Britta Weizenegger drohte im schlimmsten Fall sogar der
Entzug der gesamten Baugenehmigung – und damit die
Schliessung der Einrichtung.
Über 15'000 Euro in Geburtsraum investiert
Um dieses Risiko zu vermeiden, einigten sich die Stadt und
der Kläger auf einen Kompromiss: Der Raum darf künftig nur
noch für Vorsorgeuntersuchungen genutzt werden, nicht mehr
für Geburten.
Für das Team des Geburtshauses ist das ein schwerer Schlag.
Fachliche Leiterin Sarah Wolff sagte, man habe die Nachricht
zunächst kaum glauben können. Besonders für werdende
Familien sei die Situation schwierig.
Dabei ist der betroffene Raum zentral für die Arbeit der
Hebammen. Über 15'000 Euro investierte das Team in die
Einrichtung. Der Raum verfügt über eine Geburtswanne – und
genau diese wurde von den meisten Familien genutzt.
Nach Angaben der Leitung entschieden sich rund 90 Prozent
der Frauen im Geburtshaus für eine Wassergeburt in diesem
Raum. Ohne ihn können nun weniger Geburten betreut werden.
Geburtshaus sucht mit Stadt nach Lösung
Die Einrichtung befindet sich im vierten Stock einer
Seniorenanlage der Arbeiterwohlfahrt. Trotz der aktuellen
Einschränkung will das Team am Standort festhalten.
Gemeinsam mit der Stadt wird nun geprüft, ob sich eine
Lösung finden lässt, um den Raum doch wieder für Geburten
nutzen zu können.